Klinik und Poliklinik
für Plastische Chirurgie
und Handchirurgie
Klinik und Poliklinik für Plastische Chirurgie und Handchirurgie
Direktor: Univ.-Prof. Dr. med. H.-G. Machens
Tel. (089) 414 021 71
sek.plastchir@mri.tum.de

 

 

Modernste Techniken für chronische Wunden und zur Regeneration von Haut und Knochen

Unter der Regenerativen Medizin versteht man eine Vielzahl innovativer Therapien, die alle das Ziel einer autologen (körpereigenen) Geweberegeneration verfolgen. Sie heben sich damit von der traditionellen Rekonstruktiven Chirurgie ab, bei der Gewebsdefekte durch operative Verfahren wiederhergestellt werden. Die Regenerative Medizin umfasst neben der Zell- und Gewebetherapie auch den Einsatz innovativer Biomaterialien und der Einsatz von definierten Faktoren (z. B. Wachstumsfaktoren). Häufig wird die Regenerative Medizin auch unterstützend im Rahmen rekonstruktiver Verfahren eingesetzt. Die neuen Techniken bieten damit vielfältige Möglichkeiten, körpereigene Regenerationsprozesse zu unterstützen und zu fördern. Wir bieten diese neuen und vielversprechenden Verfahren im Bereich der Ästhetik, des Hautersatzes, bei Knochendefekten, bei chronischen Wunden, bei Durchblutungsstörungen, beim Gelenkverschleiß (Arthrose) und bei Weichteildefekten an. Unsere behandelnden Ärzte haben die Verfahren im Rahmen von jahrelangen intensiven Forschungstätigkeiten entwickelt und in Studien geprüft. Enge Verknüpfungen mit weltweit führenden Forschungsinstitutionen haben uns ermöglicht, diese neuesten Entwicklungen zeitnah in unseren klinischen Alltag einzusetzen.


Klinische Wissenschaft

Unser wissenschaftlicher Schwerpunkt im Bereich klinische Studien liegt im Bereich der Regenerativen Medizin und umfasst die hochqualitative Untersuchung (nach GCP, AMG und MPG) innovativer Therapien, die das Ziel einer autologen (körpereigenen) Geweberegeneration verfolgen. Das Ziel der untersuchten Therapien ist es, körpereigene Regenerationsprozesse zu unterstützen und zu fördern. Dabei werden insbesondere innovative Therapieformen für Brandverletzungen und chronische Wunden untersucht.

 

Unter klinischen Studien versteht man die Prüfung von: Wirksamkeit, Effektivität und Sicherheit neuer Behandlungsmethoden, Medikamente oder Medizinprodukte im Menschen.Klinische Studien sind daher nur unter besonderen Bedingungen und nach erfolgter Genehmigung durch die Ethikkomissionen und Bundesoberbehörden möglich. Um eine solche Genehmigungen zu erlangen müssen im Vorfeld z.B. Ergebnisse aus präklinischen Untersuchungen vorliegen.

 

Unsere Prüfer haben große Erfahrung in der Durchführung von klinischen Studien. Unsere Leiterin von klinischen Studien hat jahrelange Erfahrung in der Durchführung, Planung und Analyse von klinischen Studien aus den Bereichen AMG, MPG und ATMPs und verfügt über die notwendigen Zertifizierungen. Wir führen klinische Studien in enger Zusammenarbeit mit führenden universitären (IITs) und industriellen (z.B. Zulassungsstudien) Forschungspartnern durch. Aufgrund unserer engen Zusammenarbeit mit dem Münchner Studienzentrum können wir zudem alle Leistungen einer CRO im Hause nutzen.Unser Ziel ist es nach der korrekten Durchführung der Studien, diese neuesten Entwicklungen zeitnah in unserem klinischen Alltag einzusetzen.



Ansprechpartner und Sprechzeiten

Sekretariat Plastische Ambulanz
Claudia Klinke, Andrea Weber, Sabrina Ehlen
(089) 4140 2176

plch.ambulanz@mri.tum.de

 

Montag bis Donnerstag: 12:00 - 16:00 Uhr

Freitag: 12:00 - 14:00 Uhr

Nach telefonischer Vereinbarung