Klinik und Poliklinik
für Plastische Chirurgie
und Handchirurgie
Klinik und Poliklinik für Plastische Chirurgie und Handchirurgie
Direktor: Univ.-Prof. Dr. med. H.-G. Machens
Tel. (089) 414 021 71
sek.plastchir@mri.tum.de

 

 

Innovative und moderne Therapien der halbseitigen Gesichtslähmung (Fazialisparese) durch unsere Spezialisten

Die halbseitige Lähmung des Gesichtes wird durch eine Beeinträchtigung des Gesichtsnerven (Nervus Facialis) hervorgerufen, wobei häufig keine klare Ursache bekannt ist. Typische Symptome sind:

  • Verlust der Mimik der betroffenen Gesichtshälfte
  • Asymmetrie des Gesichtes: Erweiterte Lidspalte und Gefahr von
  • Hornhautschäden am Auge durch einen unzureichenden Lidschluss
  • Abnahme der Speichelsekretion
  • Abnahme des Tränenflusses
  • Geräuschempfindlichkeit

Wir sind Spezialisten in der Behandlung der Fazialisparese und bieten alle gängigen und modernen, innovativen Therapiemethoden an. Vor der Behandlung steht die genaue und umfassende Diagnose der Restfunktion des Gesichtsnerven (Nervus Facialis) im Vordergrund. Nach exakter Abklärung können wir einen Therapieplan erstellen und diesen mit Ihnen im Detail besprechen.

 

Möglich sind u. a. folgende Therapien:

  • Rekonstruktion durch primäre Nervennaht
  • Nerventransplantation mit einem Interponat (z. B. Nervus suralis vom Unterschenkel) zur Überbrückung von Defekten
  • Cross-Face-Nerve-Graft (Koppelung des Nervus Facialis der gesunden, nicht betroffenen, Seite mit einem Nerveninterponat, das ohne wesentlichen Funktionsverlust vom Unterschenkel genommen werden kann – Nervus suralis)
  • Neuromuskuläre Transposition: Verlagerung eines voll funktionsfähigen Fremdmuskels in die Muskulatur der gelähmten Seite zur Wiedererlangung der Mimik
  • Statische Zügelungsoperation: kleine Operation zur Beseitigung der Gesichtsasymmetrie, die allerdings kein aktives Lächeln erlaubt
  • Rekonstruktive Eingriffe für den Lidschluss (Muskelumlagerung, statische Zügelungsoperation)

Die operative Behandlung der Fazialisparese ist sehr anspruchsvoll und sollte nur von erfahrenen Chirurgen durchgeführt werden. Wir sind in der Behandlung der Fazialisparese sehr erfahren und beraten Sie gerne ausführlich über alle zur Verfügung stehenden Techniken und Methoden.

Gesichtslähmung (Fazialisparese)

 

 

Operationsart Stationär
Narkose Vollnarkose (Allgemeinanästhesie)
Dauer 1 - 5 Stunden
Aufenthalt 1 - 3 Tage je nach Eingriff
Schonung 4 - 6 Wochen
Kontrolle 1 x nach 2 - 3 Tagen und 1 x zum Fadenzug
Sport nach 6 - 8 Wochen wieder möglich

Ansprechpartner und Sprechzeiten

Sekretariat Plastische Ambulanz
Claudia Klinke, Andrea Weber, Sabrina Ehlen
(089) 4140 2176

plch.ambulanz@mri.tum.de

 

Montag bis Donnerstag: 12:00 - 16:00 Uhr

Freitag: 12:00 - 14:00 Uhr

Nach telefonischer Vereinbarung