Klinik und Poliklinik
für Plastische Chirurgie
und Handchirurgie
Klinik und Poliklinik für Plastische Chirurgie und Handchirurgie
Direktor: Univ.-Prof. Dr. med. H.-G. Machens
Tel. (089) 414 021 71
sek.plastchir@mri.tum.de

 

 

Migräneoperation als Therapie der behandlungsresistenten Migräne durch unsere Plastischen Chirurgen im Zentrum von München

Das Wort Migräne bezieht sich auf folgende Beschwerden:

  • stechender, pulsierender Kopfschmerz, der nur eine Kopfhälfte betrifft
  • Übelkeit, Erbrechen, Licht- und Geräuschempfindlichkeit
  • Auftreten im Intervall als Migräneattacken, die Stunden bis Tage andauernd

Die genaue Ursache ist bisher noch nicht geklärt, jedoch sind Triggerpunkte bekannt, die für die Auslösung eine Rolle spielen dürften. Patienten können diese Punkte oft genau lokalisieren und verspüren dort das Schmerzmaximum. Im Bereich der Triggerpunkte liegen Nerven, die zu Beginn eines Migräneanfalles durch die umliegenden Muskeln eingeklemmt und gereizt werden. Dabei kommt es zur Schmerzweiterleitung an das Gehirn und Verstärkung der Migräne.

Zu diesen Punkten zählen:

  • Schläfe
  • Stirn
  • Nacken

Nahe der Augenbrauen liegt ein Ast des Trigeminusnervs (Nervus Trigeminus), der durch den Corrugator-Muskel (M. Corrugator) zieht. Dieser Muskel ist für die Faltenbildung zwischen den Augenbrauen verantwortlich und ein Trigger der Migräneattacken, den man gezielt chirurgisch ausschalten kann.

Migräneoperation

Wir können durch unsere Erfahrung und unsere Kompetenz als Spezialisten für Plastische Chirurgie in München eine Therapie für Patienten mit Migräne anbieten, die auf andere gängige Behandlungen nicht mehr ansprechen. Daneben stehen konservative Methoden wie die Einspritzung von Botox® zur Verfügung, die den Muskel vorübergehend lähmen und somit ein Druckgefühl auf den Nerven vermindern soll. Dieser Effekt hält allerdings nur einige Wochen bis Monate an. Langfristig kann man Schmerzfreiheit oder eine deutliche Besserung der Migräne durch die operative Freilegung der Nerven erreichen, welche die Triggerpunkte auslösen. Dies wird als Migräneoperation bezeichnet.

 

Sollte das Schmerzmaximum im Bereich der Augenbrauen oder der Stirn liegen, kann man nach Wunsch die Operation mit einer Augenlidstraffung oder Stirnstraffung kombinieren. 

 

Postoperative Kontrollen und Wundversorgungen / Verbände werden immer von 10:00 - 12:00 Uhr durchgeführt.


 

Operationsart Ambulant
Narkose Örtliche Betäubung (Lokalanästhesie) mit Sedierung
Dauer 15 - 30 Minuten
Schonung 1 Woche nach OP
Kontrolle 1x nach 2 - 3 Tagen
Sport nach 2 Wochen wieder möglich

Ansprechpartner und Sprechzeiten

Sekretariat Plastische Ambulanz

Claudia Klinke, Andrea Weber, Sabrina Ehlen
(089) 4140 2176

plch.ambulanz@mri.tum.de

 

Montag bis Donnerstag: 10:00 - 16:00 Uhr

Freitag: 10:00 - 14:00 Uhr