Klinik und Poliklinik
für Plastische Chirurgie
und Handchirurgie
Klinik und Poliklinik für Plastische Chirurgie und Handchirurgie
Direktor: Univ.-Prof. Dr. med. H.-G. Machens
Tel. (089) 414 021 71
sek.plastchir@mri.tum.de

Operative Behandlung der Armlähmung – Plexus Brachialis Parese durch Spezialisten für Plastische und Rekonstruktive Chirurgie

Der Plexus Brachialis ist ein Nervengeflecht (Plexus), der Nerven vom Rückenmark der Halswirbelsäule über die Schulter in den ganzen Arm führt. Dazu gehören sowohl sensible Nerven für die Reizweiterleitung von Sensibilität, Vibration, Wärme, Kälte und Druck als auch motorische Nerven, welche die Muskeln des Armes und der Hand innervieren. Zu Verletzungen des Plexus kommt es häufig bei schweren Verkehrsunfällen aber auch beim Neugeborenen im Rahmen der Geburt, wenn es zu massiven Überdehnungen des Armes im Schultergelenk kommt. Wird die Verletzung frühzeitig behandelt, so ist das Behandlungsergebnis deutlich besser als bei zu später Versorgung. Wichtig ist eine frühe exakte Diagnostik der Restfunktion nach der Verletzung und im Anschluss die Erstellung eines Behandlungsplans, der auf die Bedürfnisse unserer Patienten ausgerichtet ist.

 

Wir behandeln die Plexusparese mit folgenden Therapien:

  • Rekonstruktion des Plexus Brachialis (Freilegung und Rekonstruktion der durchtrennten oder abgerissenen Nervenstränge entweder direkt oder mit Nerventransplantaten)
  • Neurotisation (Umleitung gesunder Nerven auf Nerven wichtiger Muskeln, deren Funktion wesentlich sind)
  • Motorische Ersatzoperation

Wir beraten Sie gerne ausführlich über alle Methoden und Techniken in unserer Plastisch chirurgischen Sprechstunde.


Ansprechpartner und Sprechzeiten

Sekretariat Plastische Ambulanz
Claudia Klinke, Andrea Weber, Sabrina Ehlen
(089) 4140 2176

plch.ambulanz@mri.tum.de

 

Montag bis Donnerstag: 12:00 - 16:00 Uhr

Freitag: 12:00 - 14:00 Uhr

Nach telefonischer Vereinbarung